Im Fotostudio Regen erzeugen: unsere Bauanleitung
Am kommenden Wochenende werden wir in unserem Fotostudio Hamburg ein Paarschooting durchführen. Als Highlight des Fotoshootings wollen wir es im Fotostudio regnen lassen und Bilder vom Paar unter einem Regenschirm und als Finale ohne Regenschirm machen. Das werden dann sicher auch die letzten Bilder des Shootings.
Martin, unser König der kostengünstigen Bauvorhaben, hat sich über verschiedenen Möglichkeiten den Kopf zerbrochen und auch aus der Twittergemeinde kamen einige brauchbare Vorschläge. Ziel ist es einen möglichst breiten, realistischen Regen im Fotostudio zu erzeugen, dabei aber zu berücksichtigen, dass unser Studio nur eine Deckenhöhe von 3,70 Meter hat. Das schließt den Einsatz einer Gießkanne aus.
Für unsere Regenanlage hat sich Martin folgende kleine Bauanleitung überlegt, die wir nun am Wochenende bei unserem Fotoshooting Hamburg testen und euch hier vorab vorstellen werden. Bevor ihr unten nun auf weiter klickt und ihr euch unsere Regenanlage fürs Fotostudio im Selbstbau anschaut, möchten wir nur noch sagen, dass wir keinerlei Haftung für irgendwelche Schäden, die euch beim Nachbau passieren, übernehmen. Jeder von euch darf sein Fotostudio auf eigene Kosten überschwemmen!
Zuerst das Konzept
Auf einer dünnen Balserholzplatte befestigen wir kreisförmig angeordnet einen Gartenschlauch. Das Wasser wird mit Hilfe einer Pumpe an einer Bohrmaschine in den Gartenschlauch gepumpt, verlässt dann durch Löcher im Gartenschlauch diesen wieder und wird zu wunderbarem Regen im Fotostudio.
Die Kosten
Die Baumarktkasse klingelte bei 47,26 €.
Die Vorteile
Eine geringe Bauhöhe von nur ca. 3 cm, bietet einen Einsatz in niedrigen Studios. Die Kosten sind sehr überschaubar und anders als bei einer Gießkanne bekommt ihr einen (je nach Größe der Platte) relativ breiten und tiefen Regenschauer.
Die Nachteile
Bei unserer Bauanleitung benötigt ihr auf jeden Fall eine zweite Person, die den Regen "steuert" und Strom und Wasser sind eine gefährliche Kombination! Safty first!
Unsere Einkaufsliste
1. Gartenschlauch 20 Meter
2. Balserholzplatte 120×60x0,5 cm
3. Pumpe für einen Bohrer
4. Verteiler für den Gartenschlauch
5. Kabelbinder (Strapse)
6. Bohrer 1,5 mm
7. Plane (je nach Mut, Teichfolie ist am sichersten aber auch am teuersten, wir haben extrastarke Malerfolie und eine dickere Kunststoffplane)
Der Bau
Zunächst mal die Materialsammlung
Grobes Anreißen der Schlaufen, Bohren der Löcher, Vorbereiten der "Strapse" und Befestigen des Gartenschlauches
So sieht es dann aus
Der Anfang und das Ende des Schauches werden verbunden:
Die Löcher bohren. Wir haben einen 1,5 mm Bohrer benutzt und die Löcher ca. alle 5 cm gesetzt. Bitte darauf achten das die Löcher wirklich sauber sind.
Fertig! Die Pumpe in einen Eimer Wasser hängen und mit dem Rest des Schlauches die neue Regenanlage mit der Pumpe verbinden und die Bohrmaschine anschmeißen
Und es regnet
Hast du auch Lust auf ein Fotoshooting? Hamburg hat see2feel. Schau in unsere Galerie und schreib uns eine Nachricht.











April 21st, 2010 at 22:28
einfach wie genial, also einfach genial
April 21st, 2010 at 22:32
Hallo Christian! Danke für deinen Kommentar!
Wir sind auf jeden Fall gespannt, der Test verlief erfolgversprechend, unsere “Opfer” werden wir hoffentlich nicht ersaufen…
April 21st, 2010 at 22:38
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Oliver Schulz, Oliver Schulz erwähnt. Oliver Schulz sagte: Blogartikel: Im Fotostudio Regen erzeugen: unsere Bauanleitung http://bit.ly/cJ0C68 #hamburg #fotoshooting #fotostudio [...]
April 22nd, 2010 at 08:27
Das sieht doch ganz vielversprechend aus. Ich bin sehr gespannt auf die Resultate, viel Erfolg und Mast- und Schotbruch.
Gruß Eric
April 22nd, 2010 at 13:51
Es ist schön mal hinter die Kulissen zu schauen. Danke. Einfach und effektiv.
Mai 1st, 2010 at 20:31
[...] tagcloud « Im Fotostudio Regen erzeugen: unsere Bauanleitung [...]
Mai 11th, 2010 at 15:06
Hat es geklappt das der Boden im Studio trocken geblieben ist?