technisches1Unsere Regenanlage für unser Fotostudio haben wir euch ja schon vorgestellt, betrieben hatten wir sie allerdings bisher nur draußen um eine mögliche Überschwemmung unseres Fotostudios zu vermeiden.

Am Tag vor dem ersten Regenshooting mit einem Paar haben wir daher die Regenanlage in einem Testlauf im Fotostudio probiert. Es blieb alles trocken und auch der Regen machte eine gute Figur, soviel vorweg.

Um die Chronologie einzuhalten und für euch unsere Bauanleitung für die Regenanlage zu vervollständigen, gibt es erst noch ein paar Tipps und Hinweise für das Auffangen des Wassers und das Anbringen an der Decke.

Zunächst haben wir, na ja eigentlich Martin, alle Löcher mit Hilfe einer Kerze und dem Bohrer noch mal nachgebohrt, damit auch alle Löcher frei laufen können.

Regenanlage-Nachbohren-Loecher

Das Anbringen der Regenanlage in unserem Fotostudio ist Dank unseres multifunktionalen selbst gebauten Deckensystems mit vier Bohrlöchern erledigt und der Regen kann dann durch das System auch im Raum bewegt werden. Wenn ihr kein eigenes Deckensystem habt und eine Lösung wie ihr die Regenanlage im Fotostudio an der Decke anbringen würdet, sind wir auf eure Hinweise gespannt, denn ein schlauer Tipp ist uns hier nicht eingefallen.

Fotoshooting-Hamburg-anbringen-an-die-decke

Um den Regen beim Fotoshooting wieder aufzufangen haben wir Leisten im Rechteck gelegt und dann mit der stärksten Malerfolie ausgelegt, die wir finden konnten. Darüber kam dann noch eine Zeltwand wie ihr sie von Gartenpavillons kennt. Teichfolie wäre sicher besser, würde aber mit ca. 120 Euro zu Buche schlagen. Unsere lowcost Variante hat keine 10 Euro gekostet und ist im Ergebnis genau so wirksam.

Fotostudio-Hamburg-Bodenplane

Um den Regen dann auch fotografisch einzufangen wird eine Übungs- und Testphase benötigt. Bei unserer Regenanlage fällt der Regen sehr schnell und bei einer maximalen Belichtungszeit von 1/250 ist es kaum möglich die Regentropfen "einzufrieren", das war allerdings auch nicht unser Ziel. Die Positionierung der Lichtquellen sollte auch wohl überlegt sein, denn je mehr Lichtquellen von verschiedenen Positionen auf den Regen blitzen, desto mehr Reflektionen sind im Regentropfen zu sehen.
Wir haben nach unseren Testläufen entschieden, bei unserem Fotoshooting mit nur einer Lichtquelle von vorne zu arbeiten, also in diesem ersten Fall ein Sicherheitsaufbau. Die kreativeren Lichttechniken werden wir dann in späteren Fotoshootings testen.

Fotoshooting-Hamburg-Regen

Unser "Regenrückhaltebecken" verträgt mindestens 50 Liter Wasser. Das Aufsaugen des Wassers ist glücklicherweise weder ein organisatorisches noch zeitliches Problem. Wir, auch wieder eher Martin, haben die Pumpe einfach umgedreht und so wird das Wasser angesaugt und landet wieder im Eimer. Herrlich einfach!

Fotostudio-Hamburg-Wasser-aufsaugen

Zwischenzeitlich haben wir unsere Regenanlage bei einem Fotoshooting erfolgreich getestet und werden euch im nächsten Artikel ein paar Bilder von diesem Fotoshooting zeigen, noch sind sie in der Nachbearbeitung. Wenn ihr jetzt auch Lust auf ein Fotoshooting bei uns im Fotostudio Hamburg bekommen habt, dann schaut doch einfach auf die Seite von see2feel und schreibt uns eine Mail.

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